04 | 2026 Nominierung

Nominierung für den hessischen Landschaftsarchitekturpreis 2026

Wir freuen uns sehr über die diesjährige Nominierung für den Hessischen Landschaftsarchitekturpreis des BDLA und BDLA Hessens!
Gleich zwei unserer Projekte konnten die Jury überzeugen: das Hafenumfeld in Bad Karlshafen sowie das Klosterumfeld in Frankenberg!
In der ersten Auswahlrunde wurden aus zahlreichen Einreichungen insgesamt 18 Projekte nominiert – umso mehr bedeutet uns diese Anerkennung unserer Arbeit.
Beide Projekte stehen exemplarisch für unseren Anspruch, historische Orte sensibel weiterzuentwickeln und neue Qualitäten im öffentlichen Raum zu schaffen.


03 | 2026 Tilia Award 2026

Auszeichnung | Tilia Award 2026

Kategorie „Privatgärten“

Was für ein besonderer Tag: Bei der ersten Verleihung der Tilia Awards in Berlin wurden herausragende Pflanzenprojekte ausgezeichnet – und wir sind unglaublich stolz, den Preis in der Kategorie „Privatgärten“ gewonnen zu haben.

Der Award würdigt Projekte, die zeigen, wie Pflanzen aktiv zur Gestaltung zukunftsfähiger Lebensräume beitragen und innovative Ansätze aus Planung, Forschung und Praxis sichtbar machen.

Passend zum Frühlingsanfang kamen rund 200 Expert*innen, Kreative und Innovator*innen zusammen. Die Vielfalt der Projekte – von urbaner Klimaanpassung über soziale Gärten bis hin zu künstlerischen Konzepten – machte deutlich, wie relevant pflanzenbasierte Strategien heute sind.

Umso mehr freut es uns, dass wir die Jury überzeugen konnten. Wir nehmen viele inspirierende Eindrücke, Gespräche und neue Impulse aus Berlin mit und sind stolz, Teil dieser besonderen Premiere zu sein!


02 | 2026 WETTBEWERB

Neugestaltung Freiflächen am Informationszentrum Mathildenhöhe | Darmstadt

Anerkennung

Die „Blaue Mathilde“ schafft den neuen Freiraum rund um das Infozentrum der Mathildenhöhe. Eingebettet als Solitär im Park entsteht ein stark begrünter Ort mit Schatten, Verdunstungskühle und vielfältigen Aufenthaltsmöglichkeiten. Ein geschwungenes Wegeband verbindet Vorplatz, Osthang, Ateliergarten und Fiedlerweg und führt intuitiv durch das Gelände. Hauptwege erschließen die zentralen Bereiche, Nebenwege öffnen ruhige Rückzugsräume.
Gestalterisch greift der Entwurf die künstlerische Tradition der Mathildenhöhe auf: Organisch-fließende Formen verbinden Wege, Pflanzung und Möblierung. Leuchtend blaue Sitzobjekte setzen gezielte Akzente. Der Vorplatz dient als multifunktionaler Empfangsraum, der Ateliergarten wird barrierearm zugänglich. Ausstattungselemente und offene Grünflächen ermöglichen Ruhe, Begegnung und temporäre Nutzungen. Wasserdurchlässige Beläge, reduzierte Versiegelung und naturnahe Bereiche verbessern das Mikroklima; Sichtachsen und denkmalgeschützte Strukturen bleiben erhalten.

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01 | 2026 WETTBEWERB

Freiraumplanung Jeetzelufer, Amtsgarten und alter Friedhof | Lüchow

Anerkennung

Entlang der Langen Straße bilden Amtsgarten, Alter Friedhof und Jeetzelufer eine zusammenhängende Abfolge innerstädtischer Grünräume. Ein barrierefreies Wegesystem verbindet die Bereiche, einheitliche Möblierung bietet Orientierung, und die unterschiedlichen Landschaftscharaktere schaffen vielfältige Atmosphären. Historische, soziale und ökologische Qualitäten werden verknüpft, die Biodiversität gestärkt und neue Orte für Begegnung und Naherholung geschaffen.
Der denkmalgeschützte Amtsgarten wird behutsam durch ergänzte Wege, Aufenthalts- und erlebbare Auenbereiche sowie weiteren Elementen aufgewertet. Neue Wege, ein kleiner Platz mit Brunnen, ein Skulpturengarten und ökologische Randzonen ergänzen den Alten Friedhof als ruhigen Erinnerungsort.
Am Jeetzelufer wird der Fluss mit Sitzstufen, Holzdecks, barrierefreien Zugängen und Kanuanleger stärker ins Stadtleben eingebunden, während Bepflanzung, Blühwiesen und baumfreie Deichbereiche Hochwasserschutz und ökologische Funktionen sichern.

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12 | 2025 WETTBEWERB

Hochbauliche Entwicklung Bezirksamt Hamburg-Nord | Hamburg-Eppendorf

3. Preis | In Zusammenarbeit mit gmp Architekten

Das Seitzquartier führt das denkmalgeschützte Ensemble des Bezirksamts in eine lebendige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung über. Sorgsam gesetzte Neubauten öffnen das Gelände und schaffen neue Wegebeziehungen zum Marie-Jonas-Platz und zur Magistrale. Im Zentrum steht der neu gestaltete Freiraum: Der bislang unzugängliche Innenhof wird zu einem grünen, öffentlich zugänglichen, zugleich wohnungsnahen Quartiershof, der ruhige Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Begegnungsflächen bietet und über eine neue Durchwegung mit den umliegenden Plätzen verknüpft wird. Geschwungene Neupflanzungen ergänzen den wertvollen Baumbestand und verleihen dem Hof einen landschaftlichen Charakter. Eine urbane Mischung aus Gewerbe, Büros und vielfältigen Wohnformen belebt das Quartier, während ein nachhaltiges Mobilitätskonzept mit großzügigen Fahrradgaragen, Mobility-Hub und Werkstätten ein autoarmes Umfeld fördert.

© gmp Architekten, GTL

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12 | 2025 WETTBEWERB

Quartier Westerwischstrom | Cuxhaven

3. Preis | In Zusammenarbeit mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

Das neue Quartier entwickelt aus seiner besonderen Insellage eine klare städtebauliche Identität: Ein zentraler Anger bildet das grüne Herz, um das sich alle Baufelder gruppieren. Diese Grüne Mitte vernetzt das Quartier mit der umgebenden Landschaft und schafft durch ihre Wegeachsen ein lebendiges Gefüge aus Nachbarschaften und öffentlichen Räumen.
Als Retentionsanger übernimmt sie zugleich eine wichtige ökologische Funktion. Naturnah gestaltet, nimmt sie Regenwasser auf, fördert Verdunstung und stärkt die lokale Biodiversität. Gartenhöfe, Spiel- und Aufenthaltsbereiche sowie klimaresiliente Bepflanzungen machen sie zum Ort der Begegnung und Erholung.
Ein autofreies Wohnumfeld, dezentrale Mobilitätsangebote und eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung nach dem Prinzip der Schwammstadt verbinden urbane Lebensqualität mit ökologischer Verantwortung – und machen das Quartier zu einem zukunftsweisenden Modell für gemeinschaftliches, grünes Wohnen.

© Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, GTL

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10 | 2025 WETTBEWERB

Ersetzneubau für die GGS - Strand Europaschule | Timmendorfer Strand

Ein 3. Preis | In Zusammenarbeit mit Baufrösche Architekten und Stadtplaner

Die neue GGS Strand Europaschule vereint Grund- und Gemeinschaftsschule in einem klar gegliederten Holzbau, der pädagogische Vielfalt, Nachhaltigkeit und räumliche Flexibilität verbindet. Durch die kompakte Bauweise entsteht ein großzügiger Freiraum, der als gemeinsamer Schulhof und vielfältiger Begegnungsort dient.
Die Freianlagen bilden eine zusammenhängende Lern- und Bewegungslandschaft: Vom begrünten Eingangsplatz über den geschützten Grundschulhof mit Spielgeräten und grünem Klassenzimmer bis hin zum großen Pausenhof mit Baumgruppen, Sitzbereichen und Spielzonen entsteht ein lebendiger Außenraum für Lernen, Spiel und Gemeinschaft. Regenwassermanagement, extensive Dachbegrünung und artenreiche Pflanzflächen fördern Biodiversität und schaffen ein nachhaltiges Mikroklima. So wird die Schule zu einem Ort, der Architektur, Umwelt und Bildung in Einklang bringt.

© Baufrösche Architekten und Stadtplaner, GTL

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10 | 2025 WETTBEWERB

Ankunfts- & Informationszentrum Wasserkuppe | Gersfeld (Rhön)

3. Preis | In Zusammenarbeit mit Sturm und Wartzeck

Das Leitmotiv Basalt prägt den Entwurf des neuen Informationszentrums auf der Wasserkuppe in Gersfeld. Wie die vielschichtigen Formationen der Rhön reagiert auch das Gebäude mit versetzten Baukörpern und differenzierten Kanten auf seine Umgebung. Es verbindet den heterogenen Bestand mit dem offenen Flugfeld und schafft im Nordosten einen zentralen Platz als neue Mitte des Areals. Nach Süden öffnet sich der Bau mit Terrassen und Aussichtsebenen zur Weite der Landschaft.
Die Freianlagen nehmen das Motiv Basalt ebenfalls auf: Verspringende Terrassen folgen dem natürlichen Gelände und werden über Stufen und Sitzbänke zu erlebbaren Räumen. Materialien wie Basalt, Holz und goldene Akzente schaffen eine harmonische Einheit von Architektur und Landschaft. Im Norden rahmt eine üppigere Bepflanzung die Eventfläche, während im Süden ein offener Grünstreifen den Übergang zur Segelflugwiese bildet.

© Sturm und Wartzeck, GTL

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09 | 2025 WETTBEWERB

Ehemaliges Fernmeldezeugamt | Heusenstamm

1. Preis | In Zusammenarbeit mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

Das neue Stadtquartier in Heusenstamm verbindet Wohnen mit Arbeiten und schafft ein nachhaltiges Umfeld mit hoher Freiraumqualität. Zentrales Element ist der Grüne Anger, ein Korridor mit Spiel-, Aufenthalts- und Fitnessbereichen unter klimaresilienten Bäumen, ergänzt durch Mulden zur Regenwasserrückhaltung und Biodiversitätsförderung. Grünfugen strukturieren die Baufelder und erleichtern die Orientierung. Herzstück ist der Quartiersplatz mit Brunnen, Spiel- und Veranstaltungsflächen, umrahmt von Quartiers- und Mehrgenerationenhaus sowie einer Kita, ergänzt durch einen Entréeplatz mit Gastronomie und Nachbarschaftsnutzung. Die Mobilität wird durch Quartiersgaragen und eine Mobilitätsstation mit Carsharing, Leihrädern und E-Ladestationen neu organisiert, sodass der Innenbereich weitgehend verkehrsfrei bleibt. Ein dreistufiges Regenwasserkonzept sowie umfangreiche Begrünungen stärken Klimaresilienz und Mikroklima.

© Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, GTL

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08 | 2025 WETTBEWERB

Neubau Heilpädagogisches Zentrum | Senden Neu-Ulm

1. Preis | In Zusammenarbeit mit Atelier30

Die Freianlagen des Heilpädagogischen Zentrums Senden bilden eine vielfältige Schullandschaft, die sich behutsam in Topografie und Umgebung einfügt. Der begrünte Vorplatz mit Baumgruppen und Sitzgelegenheiten schafft einen einladenden Auftakt. Pausenflächen, grüne Klassenzimmer und ein Schulgarten eröffnen vielfältige Lernorte im Freien. Großkronige Bäume, Staudenflächen und wasserdurchlässige Beläge verbinden Aufenthaltsqualität mit ökologischer Funktion: Sie fördern Biodiversität, speichern Regenwasser und verbessern das Mikroklima. Im Süden bildet eine Hecke aus Vogelschutzgehölzen den Übergang zur Agrarlandschaft, ergänzt durch artenreiche Wiesen. Bewegungsangebote wie Allwetterplatz, Spielfeld und Kletterwand erweitern die Nutzung. Für das Kinderhaus entsteht ein geschützter, naturnaher Spielbereich mit modellierten Geländepartien, essbaren Pflanzen und lichten Laubbäumen, die ein angenehmes Klima sichern.

© Atelier30, GTL

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