05 | 2026 PROJEKT

Anne-Frank-Gesamtschule | Düren

Fertigstellung

Mit der Fertigstellung der Freianlagen entstand ein Schulcampus, der Begegnung, Bewegung und Lernen im Freien auf selbstverständliche Weise miteinander verbindet. Erhaltenswerte Bestandsbäume wurden integriert und durch neue Pflanzungen ergänzt. Im Süden prägen grüne, kleinteilige Aufenthaltsbereiche das Bild, die bewusst einen Kontrast zum offenen, sanierten Bestandsschulhof bilden.

Vor dem Gebäude schaffen befestigte Wege und platzartige Erweiterungen vielseitig nutzbare „Höfe“ für Unterricht im Freien, Aufführungen und schulische Veranstaltungen. Der nördliche Schulhof wurde umfassend erneuert und durch ein grafisches Streifenmotiv zusammen mit den Neubauflächen gestalterisch verbunden. So entsteht ein identitätsstiftender Freiraum, der Orientierung bietet und zugleich informelles Spiel fördert.

Eine neue, großzügige Spielfläche ergänzt das bestehende Angebot und schafft weitere attraktive Bewegungsräume für die Schüler*innen.

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09 | 2026 Erweiterung Führungsebene

Unsere Führungsrunde wächst!

35 Jahre GTL bedeuten für uns vor allem eines: gemeinsam Verantwortung übernehmen und Entwicklung möglich machen. Deshalb freuen wir uns sehr, Sandra aus Kassel und Helge aus Hamburg als assoziierte Partner*innen bei GTL willkommen zu heißen.
Beide gestalten unser Büro seit Jahren mit viel Engagement, fachlicher Stärke und einem feinen Gespür für gute Freiräume. Sie übernehmen Verantwortung, treiben bürointerne Themen voran und prägen die Kultur unseres Miteinanders jeden Tag aufs Neue.
Ihre Ernennung ist für uns ein Zeichen von Vertrauen, Wertschätzung und gemeinsamer Zukunft. Wir freuen uns darauf, die nächsten Kapitel von GTL nun als fünfköpfiges Führungsteam zu schreiben.


09 | 2026 Jubiläum

35 Jahre Freiräume gestalten!

Wir feiern Jubiläum!
Seit 35 Jahren entwickeln wir Orte, die Menschen zusammenbringen, Identität schaffen und Landschaft erlebbar machen.

Was 1991 begann, ist heute ein interdisziplinäres Landschaftsarchitekturbüro mit Standorten in Kassel und Hamburg, einem engagierten Team und zahlreichen Projekten in ganz Deutschland, aber auch darüber hinaus. In den vergangenen Jahrzehnten durften wir Stadtplätze, Parks, Schulhöfe, Wohnquartiere, Unternehmensstandorte und Landschaftsräume planen und begleiten – immer mit dem Anspruch, Orte zu schaffen, die funktional, nachhaltig und inspirierend sind.

35 Jahre GTL stehen für Kontinuität und Wandel, für gemeinsame Ideen, vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass gute Freiräume einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.

Wir bedanken uns bei allen Auftraggeber*innen, Partner*innen, Wegbegleiter*innen und Mitarbeiter*innen, die diesen Weg mit uns gestaltet haben, und freuen uns auf die nächsten Jahre voller spannender Projekte, neuer Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge.


09 | 2026 Auszeichnung

Ausgezeichnet mit dem hessischen Landschaftsarchitekturpreis 2026 in der Kategorie „Kulturlandschaft und Naturerleben“!

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unseres Projekts zum Klosterumfeld in Frankenberg, bei dem aus einem von Verkehrsflächen geprägten Umfeld ein lebendiger Freiraum entstanden ist, der Geschichte, Natur und Stadtleben auf besondere Weise miteinander verbindet!
Mit der Öffnung und Renaturierung der Nemphe, der Wiederherstellung historischer Raumbezüge und der Gestaltung eines vielfältigen Gesundheitsgartens wurde dem Klosterumfeld eine neue Identität gegeben. Das Projekt zeigt, wie durch mutige Entscheidungen, nachhaltige Planung und die enge Zusammenarbeit vieler Beteiligter wertvolle Orte für Menschen und Natur entstehen können. Dass dieser Wandel nun ausgezeichnet wurde, macht uns besonders stolz!

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07 | 2026 WETTBEWERB

Gemeinschaftsschule Pankstraße | Berlin

1. Preis in Zusammenarbeit mit Atelier30 Architekten

Der Neubau der Gemeinschaftsschule Pankstraße versteht sich als offener, klar gegliederter Bildungsort im Stadtraum von Berlin-Gesundbrunnen. Entlang der Straßenkanten formuliert er eine präzise städtebauliche Figur mit adressbildendem Vorplatz und einem begrünten Sockel als Übergang zwischen Stadt und Schule. Im Inneren organisiert ein zentrales, transparentes Herz aus Pausenhalle, Mensa und Gemeinschaftsbereichen das schulische Leben, während klar strukturierte Compartments flexible Lernwelten schaffen. Besonderer Fokus liegt auf den Freianlagen: Eine vielseitige, grüne Lern- und Bewegungslandschaft mit Bäumen, Wiesen, Spiel- und Sportangeboten, Rückzugsorten und Terrassen verbindet Architektur und Natur. Regenwassermanagement, Biodiversität und klimaangepasste Gestaltung machen den Außenraum zu einem nachhaltigen, identitätsstiftenden Bestandteil des Gesamtkonzepts.

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07 | 2026 WETTBEWERB

Neubau Feuerwehr und Bürgerhaus | Wehrheim

Anerkennung in Zusammenarbeit mit Atelier30 Architekten

Wie schafft man einen Ort, der im Alltag funktioniert und gleichzeitig Raum für Gemeinschaft, Veranstaltungen und Identität bietet?
Unsere Antwort war, Feuerwehr, Bürgerhaus und Festplatz nicht als Einzelbausteine zu planen, sondern als zusammenhängendes Ensemble. Zwei prägnante Baukörper und die Einbindung des historischen Bestands fassen einen neuen zentralen Platz und schaffen eine klare Adresse für Wehrheim.
Der multifunktionale Freiraum wird zum Treffpunkt des Ortes: Als Festplatz, Aufenthaltsraum mit Bäumen und Sitzstufen sowie als flexibel nutzbare Fläche für Veranstaltungen. Bürgerhaus und Feuerwehr orientieren sich bewusst zu diesem gemeinsamen Mittelpunkt und stärken so Begegnung und Zusammenhalt.
Robuste Materialien, eine zeitgemäße Interpretation der regionalen Baukultur und ein ressourcenschonender Low-Tech-Ansatz verbinden Langlebigkeit, Funktionalität und Atmosphäre.

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06 | 2026 WETTBEWERB

Neue Stadträume für Ortenberg | Ortenberg (Hessen)

2. Preis in Zusammenarbeit mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

Im Zentrum des Entwurfs steht eine klare städtebauliche Entscheidung: Statt einzelner Maßnahmen entwickeln wir einen zusammenhängenden, neuen Platzraum als verbindendes Element. Dieser zentrale Ort funktioniert als Dreh- und Angelpunkt, der die Wilhelm-Leuschner-Straße, das Rathaus, den Marktplatz und die historische Altstadt räumlich und funktional miteinander verknüpft.
Besonders prägend ist die Öffnung des Platzes zur Landschaft. Durch die Führung bis an die Hangkante entsteht ein öffentlich zugänglicher Ort mit Ausblick auf die Nidder und die Umgebung – eine Art „Landschaftsfenster“, das den Ort neu erlebbar macht und Identität stiftet. Gleichzeitig werden bestehende Strukturen integriert und gestärkt, anstatt ersetzt.
So entsteht eine neue Mitte, die nicht nur organisiert, sondern Aufenthaltsqualität schafft: ein flexibler Raum für Alltag und Ereignis, der Verwaltung, Wohnen, Mobilität und Freiraum selbstverständlich zusammenführt und als gemeinsamer Treffpunkt für die Stadtgesellschaft funktioniert.

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06 | 2026 WETTBEWERB

Neubau eines Wohnhauses mit Mehrfachnutzung | Filderstadt-Bernhausen

2. Preis in Zusammenarbeit mit ATELIER30 Architekten GmbH

Der Neubau setzt als markanter Stadtbaustein am Übergang von Bernhäuser Hauptstraße und Volmarstraße einen neuen Auftakt der Fußgängerzone und verbindet öffentlichen Raum, Wohnen und Gewerbe zu einem lebendigen Ensemble. Ein einladender Vorplatz stärkt die Adresse und belebt das Quartier mit Gastronomie und Veranstaltungen, während ein klar strukturiertes Gebäude mit flexiblen Wohnformen und nachhaltiger Holzhybridbauweise zukunftsfähige Nutzungen ermöglicht. Im Mittelpunkt steht der Freiraum: Der begrünte Innenhof als gemeinschaftliche Mitte bietet Raum für Begegnung, Spiel und Rückzug. Baumpflanzungen, grüne Inseln und schattige Aufenthaltsbereiche schaffen ein angenehmes Mikroklima, ergänzt durch Rasenflächen und ein gemeinschaftliches Grilldeck. So entsteht ein qualitätsvoller, durchlässiger Lebensraum, der Nachbarschaft und Stadt miteinander verbindet.

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06 | 2026 WETTBEWERB

BOMA+ | Braunschweig

2. Preis in Zusammenarbeit mit STAUTH Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB

Mit dem Leitgedanken „Öffnen, Verbinden, Begrünen“ transformiert der Entwurf für das BOMA+-Areal in Braunschweig einen zergliederten Verkehrsraum in ein zusammenhängendes, lebendiges Stadtquartier. Drei maßstäblich abgestufte Baukörper schaffen eine neue Mitte zwischen Innenstadt und Magniviertel und aktivieren das Umfeld mit vielfältigen Nutzungen. Im Fokus steht der Freiraum: Entsiegelte Flächen, grüne Pocket-Parks, schattige Aufenthaltsbereiche und ein autofreier Stadtpark erhöhen die Aufenthaltsqualität spürbar. Neue Wegeverbindungen, niveaugleiche Platzflächen und begrünte Pufferzonen verknüpfen die Stadträume neu. Ergänzt wird dies durch einen intensiv begrünten Dachgarten und attraktive Aufenthaltsorte wie Stadtbalkon und Außengastronomie. So entsteht ein vielfältiger, klimaangepasster Stadtraum, der Bewegung, Begegnung und urbanes Leben neu definiert.

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Gemeinschaftsschule Pankstraße | Berlin

1. Preis | Gemeinschaftsschule Pankstraße

Berlin

In Zusammenarbeit mit Atelier30 Architekten

 

Städtebauliches und architektonisches Konzept

Der Neubau der Gemeinschaftsschule Pankstraße versteht sich als präzise gesetzter Bildungsbaustein im Stadtraum von Berlin-Gesundbrunnen, robust im Ausdruck, maßstäblich gegliedert und offen in seiner räumlichen Organisation. Dabei formuliert der Neubau entlang der Pankstraße und der Schönstedtstraße eine klare stadträumliche Kante. Ein begrüntes Sockelgeschoss als grüner Filter zum Stadtraum verankert das Gebäude im öffentlichen Raum und interpretiert die straßenbegleitende Bebauung als ruhige, zusammenhängende Basis. An der Eckadresse tritt das darüberliegende Volumen zurück und erzeugt gemeinsam mit einer pergolaartigen Struktur im Sockel einen adressbildenden Auftakt. Der so entstehende Vorplatz vermittelt zwischen Stadt und Schule und stärkt die Wahrnehmbarkeit des Haupteingangs im urbanen Kontext. Der Zugang führt unmittelbar in das kommunikative Zentrum der Anlage. Pausenhalle, Mehrzweckraum, Mensa und gemeinschaftliche Nutzungen bilden ein offenes, transparentes Herz, das Innen- und Außenräume miteinander vernetzt und als sozialer Ankerpunkt der Schulgemeinschaft fungiert. Von hier aus entwickeln sich klare Wegebeziehungen zu den Freiflächen sowie zur Sporthalle. Auf dem landschaftlich formulierten Sockel sind differenziert gesetzte Baukörper aus Backstein angeordnet. Ihre Maßstäblichkeit leitet sich aus der Organisation der schulischen Compartments ab. Die volumetrische Gliederung übersetzt das große Bauvolumen in eine feinere Körnung und schafft einen rhythmisierten Fassadenverlauf, der sich sensibel in den heterogenen Stadtraum von Gesundbrunnen einfügt. Gleichzeitig wird die innere Struktur nach außen ablesbar und stärkt die Identität der einzelnen Lernbereiche. In Richtung der Pausenflächen staffelt sich die Baumasse terrassierend. Das begehbare Mensadach erweitert den Außenraum zu einer zusätzlichen Aufenthalts- und Lernlandschaft und unterstützt die räumliche Verzahnung und den Dialog von Architektur und Freiraum. Sporthalle, Spielbereiche und grüne Freiflächen werden zu einer zusammenhängenden Schullandschaft verbunden, die unterschiedliche Atmosphären und Nutzungsschwerpunkte anbietet. Die klare Setzung der Baukörper ermöglicht effiziente innere Abläufe und kurze Wege. Gleichzeitig entstehen vielfältige Blickbeziehungen und Übergänge zwischen Innen und Außen, die Orientierung und soziale Interaktion fördern. Die Schule wird damit nicht als monolithisches Gebäude verstanden, sondern als differenzierte Lernlandschaft mit hoher räumlicher Qualität.

Innere und äußere Erschließung | Räumliches Konzept

Der Schulbau entwickelt sich aus einer klar strukturierten, intuitiv erfahrbaren Erschließungsfigur. Über den zentralen Haupteingang mit vorgelagertem Platz öffnet sich das Gebäude in ein großzügiges, lichtdurchflutetes Foyer mit angeschlossener Pausenhalle – ein transparenter Auftakt und identitätsstiftender Mittelpunkt der Schulgemeinschaft. Zwei markante, kommunikativ ausgebildete Treppenanlagen strukturieren das Haus vertikal und fördern informelle Begegnungen. Sie verbinden alle Ebenen und stärken die räumliche Lesbarkeit des Gebäudes. Die Compartments sind eigenständig erschlossen und ermöglichen eine klare funktionale Zuordnung bei gleichzeitiger organisatorischer Unabhängigkeit. Die zentral angeordnete Pausenhalle bildet das räumliche und soziale Herz der Schule. Als multifunktionale Mitte vernetzt sie sämtliche Funktionsbereiche und lässt sich durch die Zuschaltung von Mensa, Mehrzweckraum und Musikraum flexibel erweitern. So entsteht ein wandelbarer Raum für Gemeinschaft, Austausch und Veranstaltungen. Im Erdgeschoss sind die öffentlichen und gemeinschaftsbezogenen Nutzungen gebündelt: die Fachräume für Wirtschaft, Arbeit und Technik, die Verwaltung sowie die Autismusschule mit den Bereichen der Geistigen Entwicklung. Diese Anordnung gewährleistet kurze Wege, funktionale Synergien und eine klare Adressbildung. Für die Autismusschule ist zudem ein optional separat nutzbarer Eingang vorgesehen, der bei Bedarf eine unabhängige Erschließung und einen geschützten Zugang ermöglicht. Das erste Obergeschoss versteht sich als fachlich geprägte Lernlandschaft. Bibliothek, Naturwissenschaften und Informatik bilden einen zentralen Wissenscluster, ergänzt durch Lernwerkstatt und Kunstbereich mit vorgelagertem Interaktions- und Ausstellungsbereich. Zwei großzügige Ausgänge führen unmittelbar ins Freie auf die als Bewegungslandschaft ausgebildete Dachterrasse und erweitern die pädagogischen Flächen um qualitätsvolle Bewegungs- und Aufenthaltsangebote im Außenraum. Die Compartments der „Autismusschule abschlussorientiert“ sind hier integriert und räumlich klar zugeordnet. Die oberen Geschosse gliedern sich nach Altersstufen: In den Obergeschossen zwei und drei sind die Compartments der Primarstufe und der Sekundarstufe I organisiert, während die Sekundarstufe II im vierten Obergeschoss verortet ist. Diese vertikale Staffelung schafft altersgerechte Lernbereiche mit jeweils eigenständiger Identität. Die Dachterrasse kann optional als separate Pausenfläche für die Sekundarstufe II aktiviert werden und erweitert den Lern- und Aufenthaltsraum ins Freie. Jedes Compartment verfügt über ein gemeinsames Forum als pädagogische Mitte. Grüne Loggien stellen dabei den direkten Bezug zum Außenraum her, sorgen für natürliche Belichtung und Belüftung und unterstützen eine helle, angenehme Lernatmosphäre. Das robuste, zugleich flexible Grundrisssystem ermöglicht langfristige Anpassungsfähigkeit. Nutzungsverschiebungen oder organisatorische Veränderungen können ohne grundlegende Eingriffe umgesetzt werden.

Sporthallen und Sportbereiche

Die Sporthallen sind übereinander angeordnet und als kompakter Funktionsbaustein innerhalb des Gesamtgefüges organisiert. Durch die klare Zuordnung der Bereiche und eine differenzierte Erschließung werden schulische und externe Nutzungen sinnvoll miteinander verknüpft. Die Hallen sind sowohl direkt vom Schulhof als auch über die interne Erschließung zugänglich. Dadurch wird eine flexible Nutzung ermöglicht, die auch unabhängig vom Schulbetrieb funktioniert. Der Jugendclub ALBA erhält einen separaten Zugang zu seinen Räumlichkeiten im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. So wird eine eigenständige Nutzung gewährleistet, während gleichzeitig die räumliche Nähe zu den Sportflächen erhalten bleibt. Die barrierefreien Umkleidekabinen sind zentral im Erdgeschoss angeordnet, sodass ein Geschosswechsel nicht erforderlich ist. Die weiteren Umkleiden im ersten und zweiten Obergeschoss sowie die Zuschauerbereiche werden über die Treppenräume und einen Aufzug klar und übersichtlich erschlossen. Die Loggia im ersten Obergeschoss dient als gemeinsamer Aufenthaltsbereich für den Jugendclub ALBA und die Sportlerinnen und Sportler. Sie schafft einen zusätzlichen Ort für Begegnung und Austausch innerhalb des Sportbereichs.

Parkplätze und Fahrradstellplätze

Die Stellplatzflächen für Pkw und Fahrräder sind funktional sinnvoll auf dem Grundstück verteilt und gewährleisten eine klare Zuordnung zu den jeweiligen Nutzungsbereichen. Es werden drei zusätzliche Kfz-Stellplätze, ein Kleinbus-Stellplatz sowie drei Kleinbus-Haltebereiche vorgesehen. Für den Radverkehr werden insgesamt 366 Fahrradstellplätze nachgewiesen. Ein Teil der Fahrradabstellflächen ist witterungsgeschützt angeordnet. Durch die kompakte Organisation und die Nutzung der vorhandenen Topografie können die Stellplätze effizient in das Gesamtkonzept integriert werden. Gleichzeitig bleiben die Freiflächen klar strukturiert und gut nutzbar.

Freianlagen

Das freiraumplanerische Gesamtkonzept für die Gemeinschaftsschule Pankstraße sieht unter klimaangepassten Gesichtspunkten vor, differenzierte Schulhofbereiche mit unterschiedlichen Charakteren, Atmosphären und Funktionen zu erzeugen, um den Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen ein vielfältiges und ansprechendes Nutzungs- und Aufenthaltsangebot zu ermöglichen. Die städtebauliche Setzung der neuen Baukörper lässt einen großzügigen, zusammenhängenden und räumlich angenehm gefassten Schulfreiraum entstehen, der für die unterschiedlichen Ansprüche der Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten bietet. Für die jeweiligen Altersklassen gibt es entsprechende Nutzungs- und Aufenthaltsräume, die sich teilweise überlagern und so auch ein altersübergreifendes Miteinander ermöglichen und Identität stiften. Der gesamte Schulhof wird als grüne Lern- und Bewegungslandschaft verstanden, die von großkronigen Zukunftsbäumen überstellt ist und durch abgesenkte, intensiv bepflanzte Grünflächen gegliedert wird, die zugleich als Retentions- und Sickerflächen dienen. Ergänzend entstehen Rasenflächen, Wiesenbereiche zur Förderung der Biodiversität sowie Heckenstrukturen als Lebensraum für Tiere. Der Freiraum bietet zudem vielfältige Bewegungsangebote von Bouldern über Streetball bis zu Calisthenics. Sitzangebote schaffen Aufenthaltsqualität. Die Freianlagen sind zugleich Bestandteil eines nachhaltigen Regenwassermanagements mit Versickerung, Speicherung und gedrosselter Ableitung.