01 | 2026 WETTBEWERB

Freiraumplanung Jeetzelufer, Amtsgarten und alter Friedhof | Lüchow

Anerkennung

Entlang der Langen Straße bilden Amtsgarten, Alter Friedhof und Jeetzelufer eine zusammenhängende Abfolge innerstädtischer Grünräume. Ein barrierefreies Wegesystem verbindet die Bereiche, einheitliche Möblierung bietet Orientierung, und die unterschiedlichen Landschaftscharaktere schaffen vielfältige Atmosphären. Historische, soziale und ökologische Qualitäten werden verknüpft, die Biodiversität gestärkt und neue Orte für Begegnung und Naherholung geschaffen.
Der denkmalgeschützte Amtsgarten wird behutsam durch ergänzte Wege, Aufenthalts- und erlebbare Auenbereiche sowie weiteren Elementen aufgewertet. Neue Wege, ein kleiner Platz mit Brunnen, ein Skulpturengarten und ökologische Randzonen ergänzen den Alten Friedhof als ruhigen Erinnerungsort.
Am Jeetzelufer wird der Fluss mit Sitzstufen, Holzdecks, barrierefreien Zugängen und Kanuanleger stärker ins Stadtleben eingebunden, während Bepflanzung, Blühwiesen und baumfreie Deichbereiche Hochwasserschutz und ökologische Funktionen sichern.

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12 | 2025 WETTBEWERB

Hochbauliche Entwicklung Bezirksamt Hamburg-Nord | Hamburg-Eppendorf

3. Preis | In Zusammenarbeit mit gmp Architekten

Das Seitzquartier führt das denkmalgeschützte Ensemble des Bezirksamts in eine lebendige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung über. Sorgsam gesetzte Neubauten öffnen das Gelände und schaffen neue Wegebeziehungen zum Marie-Jonas-Platz und zur Magistrale. Im Zentrum steht der neu gestaltete Freiraum: Der bislang unzugängliche Innenhof wird zu einem grünen, öffentlich zugänglichen, zugleich wohnungsnahen Quartiershof, der ruhige Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Begegnungsflächen bietet und über eine neue Durchwegung mit den umliegenden Plätzen verknüpft wird. Geschwungene Neupflanzungen ergänzen den wertvollen Baumbestand und verleihen dem Hof einen landschaftlichen Charakter. Eine urbane Mischung aus Gewerbe, Büros und vielfältigen Wohnformen belebt das Quartier, während ein nachhaltiges Mobilitätskonzept mit großzügigen Fahrradgaragen, Mobility-Hub und Werkstätten ein autoarmes Umfeld fördert.

© gmp Architekten, GTL

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12 | 2025 WETTBEWERB

Quartier Westerwischstrom | Cuxhaven

3. Preis | In Zusammenarbeit mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

Das neue Quartier entwickelt aus seiner besonderen Insellage eine klare städtebauliche Identität: Ein zentraler Anger bildet das grüne Herz, um das sich alle Baufelder gruppieren. Diese Grüne Mitte vernetzt das Quartier mit der umgebenden Landschaft und schafft durch ihre Wegeachsen ein lebendiges Gefüge aus Nachbarschaften und öffentlichen Räumen.
Als Retentionsanger übernimmt sie zugleich eine wichtige ökologische Funktion. Naturnah gestaltet, nimmt sie Regenwasser auf, fördert Verdunstung und stärkt die lokale Biodiversität. Gartenhöfe, Spiel- und Aufenthaltsbereiche sowie klimaresiliente Bepflanzungen machen sie zum Ort der Begegnung und Erholung.
Ein autofreies Wohnumfeld, dezentrale Mobilitätsangebote und eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung nach dem Prinzip der Schwammstadt verbinden urbane Lebensqualität mit ökologischer Verantwortung – und machen das Quartier zu einem zukunftsweisenden Modell für gemeinschaftliches, grünes Wohnen.

© Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, GTL

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10 | 2025 WETTBEWERB

Ersetzneubau für die GGS - Strand Europaschule | Timmendorfer Strand

Ein 3. Preis | In Zusammenarbeit mit Baufrösche Architekten und Stadtplaner

Die neue GGS Strand Europaschule vereint Grund- und Gemeinschaftsschule in einem klar gegliederten Holzbau, der pädagogische Vielfalt, Nachhaltigkeit und räumliche Flexibilität verbindet. Durch die kompakte Bauweise entsteht ein großzügiger Freiraum, der als gemeinsamer Schulhof und vielfältiger Begegnungsort dient.
Die Freianlagen bilden eine zusammenhängende Lern- und Bewegungslandschaft: Vom begrünten Eingangsplatz über den geschützten Grundschulhof mit Spielgeräten und grünem Klassenzimmer bis hin zum großen Pausenhof mit Baumgruppen, Sitzbereichen und Spielzonen entsteht ein lebendiger Außenraum für Lernen, Spiel und Gemeinschaft. Regenwassermanagement, extensive Dachbegrünung und artenreiche Pflanzflächen fördern Biodiversität und schaffen ein nachhaltiges Mikroklima. So wird die Schule zu einem Ort, der Architektur, Umwelt und Bildung in Einklang bringt.

© Baufrösche Architekten und Stadtplaner, GTL

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10 | 2025 WETTBEWERB

Ankunfts- & Informationszentrum Wasserkuppe | Gersfeld (Rhön)

3. Preis | In Zusammenarbeit mit Sturm und Wartzeck

Das Leitmotiv Basalt prägt den Entwurf des neuen Informationszentrums auf der Wasserkuppe in Gersfeld. Wie die vielschichtigen Formationen der Rhön reagiert auch das Gebäude mit versetzten Baukörpern und differenzierten Kanten auf seine Umgebung. Es verbindet den heterogenen Bestand mit dem offenen Flugfeld und schafft im Nordosten einen zentralen Platz als neue Mitte des Areals. Nach Süden öffnet sich der Bau mit Terrassen und Aussichtsebenen zur Weite der Landschaft.
Die Freianlagen nehmen das Motiv Basalt ebenfalls auf: Verspringende Terrassen folgen dem natürlichen Gelände und werden über Stufen und Sitzbänke zu erlebbaren Räumen. Materialien wie Basalt, Holz und goldene Akzente schaffen eine harmonische Einheit von Architektur und Landschaft. Im Norden rahmt eine üppigere Bepflanzung die Eventfläche, während im Süden ein offener Grünstreifen den Übergang zur Segelflugwiese bildet.

© Sturm und Wartzeck, GTL

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09 | 2025 WETTBEWERB

Ehemaliges Fernmeldezeugamt | Heusenstamm

1. Preis | In Zusammenarbeit mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

Das neue Stadtquartier in Heusenstamm verbindet Wohnen mit Arbeiten und schafft ein nachhaltiges Umfeld mit hoher Freiraumqualität. Zentrales Element ist der Grüne Anger, ein Korridor mit Spiel-, Aufenthalts- und Fitnessbereichen unter klimaresilienten Bäumen, ergänzt durch Mulden zur Regenwasserrückhaltung und Biodiversitätsförderung. Grünfugen strukturieren die Baufelder und erleichtern die Orientierung. Herzstück ist der Quartiersplatz mit Brunnen, Spiel- und Veranstaltungsflächen, umrahmt von Quartiers- und Mehrgenerationenhaus sowie einer Kita, ergänzt durch einen Entréeplatz mit Gastronomie und Nachbarschaftsnutzung. Die Mobilität wird durch Quartiersgaragen und eine Mobilitätsstation mit Carsharing, Leihrädern und E-Ladestationen neu organisiert, sodass der Innenbereich weitgehend verkehrsfrei bleibt. Ein dreistufiges Regenwasserkonzept sowie umfangreiche Begrünungen stärken Klimaresilienz und Mikroklima.

© Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, GTL

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08 | 2025 WETTBEWERB

Neubau Heilpädagogisches Zentrum | Senden Neu-Ulm

1. Preis | In Zusammenarbeit mit Atelier30

Die Freianlagen des Heilpädagogischen Zentrums Senden bilden eine vielfältige Schullandschaft, die sich behutsam in Topografie und Umgebung einfügt. Der begrünte Vorplatz mit Baumgruppen und Sitzgelegenheiten schafft einen einladenden Auftakt. Pausenflächen, grüne Klassenzimmer und ein Schulgarten eröffnen vielfältige Lernorte im Freien. Großkronige Bäume, Staudenflächen und wasserdurchlässige Beläge verbinden Aufenthaltsqualität mit ökologischer Funktion: Sie fördern Biodiversität, speichern Regenwasser und verbessern das Mikroklima. Im Süden bildet eine Hecke aus Vogelschutzgehölzen den Übergang zur Agrarlandschaft, ergänzt durch artenreiche Wiesen. Bewegungsangebote wie Allwetterplatz, Spielfeld und Kletterwand erweitern die Nutzung. Für das Kinderhaus entsteht ein geschützter, naturnaher Spielbereich mit modellierten Geländepartien, essbaren Pflanzen und lichten Laubbäumen, die ein angenehmes Klima sichern.

© Atelier30, GTL

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07 | 2025 WETTBEWERB

Neubau Weiterführende Schule und Sporthalle Hafner | Konstanz

3. Preis | In Zusammenarbeit mit Atelier30

Der neue Schulfreiraum verbindet Aufenthaltsqualität, Bewegung, Lernen und ökologische Nachhaltigkeit. Der Tag beginnt auf dem begrünten Vorplatz mit schattenspendenden Amberbäumen und Rundbänken – ein einladender Treffpunkt mit nahegelegenen Fahrradstellplätzen. Die „Schullandschaft“ gliedert sich in begrünte Pausenflächen, ein ruhiges Freiluftklassenzimmer und Biodiversitätsbereiche mit Wiesen und Vogelschutzpflanzungen. Retentions- und Sickerflächen verbessern das Regenwassermanagement. Auf dem Turnhallendach wird die Fläche zur Bewegungslandschaft mit Calisthenics, Parcours, Trampolinen und Tribünenmöbeln. Eine breite Sitztreppe führt zum Streetballfeld und zur Boulderskulptur. Alle Dachflächen sind als Retentionsdächer mit speicherfähigem Substrat und Bewässerungssystemen ausgebildet. Regenwasser wird zudem über Geländeprofilierung, Mulden und Zisternen gesammelt und genutzt. Die extensive Bepflanzung fördert gezielt Biodiversität und schafft artenreiche, klimaresiliente Lebensräume.

© Atelier30, GTL

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05 | 2025 WETTBEWERB

Transformation Helmstedter Revier | Helmstedt

Anerkennung | In Zusammenarbeit mit WELP von KLITZING

Das Helmstedter Revier zwischen Elm und Lappwald wird zu einem innovativen Tagebau der Zukunft umgestaltet. Statt vergangene Zustände zu rekonstruieren, wird das Areal als Zeitdokument verstanden, das seine Geschichte erzählt. Natürliche Prozesse und Landschaftsveränderungen werden bewusst integriert. Durch gezielte Eingriffe entstehen charakteristische Orte, urwüchsige Zonen werden gestärkt. Die Tagebauseen füllen sich langsam nur durch Grund- und Regenwasser – Symbol für den behutsamen Ansatz. Windräder, Alleen und Waldränder rahmen das Gebiet, machen seine Dimensionen sichtbar und betonen seinen Wert. Eine Ringstraße (aus L244 und L245a) mit farblich markierten Radwegen unterstreicht die künstliche Umfassung. Ein feinmaschiges Wegenetz erschließt das Gebiet für Fußgänger und Radfahrer. Die Natur erobert das Revier zurück – durch natürliche Sukzession entstehen vielfältige Vegetationszonen mit hoher Artenvielfalt. So wird das Gebiet zu einem besonderen, naturnahen Erlebnisraum.

© WELP von KLITZING, GTL

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04 | 2025 WETTBEWERB

Kinderhaus, Bildungscampus Rainbrunnen | Schorndorf

Anerkennung | In Zusammenarbeit mit Atelier 30

Der Neubau des Kinderhauses und die Erweiterung des Schulgebäudes am Bildungscampus Schorndorf bilden ein zentrales Areal, das sich harmonisch mit den Außenanlagen verbindet und großzügige Freiflächen schafft. Der Eingangsbereich, ausgestattet mit mehrstämmigen Bäumen und einer Rundbank, bildet den Auftakt zum Schul- und Kindergartengelände und dient als Durchgangs- sowie Aufenthaltsbereich. Im Osten erweitert sich der Freiraum vor dem Speisesaal und geht in den Pausenhof mit Spielfeld über. Die Baukörperstruktur teilt die Außenflächen in klar definierte Bereiche. Ein westlicher Spielhof wird durch eine lineare Spielskulptur mit Sandspiel, Kletter- und Rutschmöglichkeiten begrenzt. Der nördliche Spielhof ist als Bewegungshof mit altersgerechten Spielgeräten gestaltet. Im nordöstlichen Bereich befindet sich der Schulgarten, der barrierefreies Gärtnern sowie Unterricht im Freien ermöglicht. Der Freiraum wird als stark durchgrünte Spiel-Schullandschaft verstanden, die von großkronigen Zukunftsbäumen überstellt und durch abgesenkte Gräser- und Staudenflächen gegliedert wird. Diese Flächen dienen neben ihrem insektenfreundlichen Blütenreichtum auch als Retentions- und Sickerflächen.

© Atelier 30, GTL

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