Landmark Turbinenwerk | Mannheim

3. Preis I Landmark Turbinenwerk

Mannheim

In Zusammenarbeit mit netzwerkarchitekten GmbH

Das ‚Landmarkgebäude‘ wird als schwebendes Volumen über einem langestreckten 6-geschossigen Sockelgebäude ausgebildet. Der Sockel gibt dem Boulevardausbau der Rollbühlstrasse die stadträumliche Fassung und ermöglicht die klare Konturierung des Turbinenwerkareals. Eine einladende und flexibel nutzbare Erdgeschosszone ermöglicht die Adressbildung u. öffentliche Aktivierung des Quartiers mit Restaurant und Außengastronomie.

Das Eingangsfoyer des Hochpunktes öffnet sich gläsern über Eck. Hier spannt eine großzügige Treppenanlage zum historischen Torhaus und markiert die stadträumliche Öffnung in das Turbinenwerk. Über den ‚horizontalen Schnitt‘ in der Gebäudekubatur wird ein Sondergeschoss mit üppig begrüntem Dachgarten für den Konferenzbereich eingefügt. Keramiklisenen im Farbkanon der Backsteine sind identitässtiftendes Bindeglied zum Turbinenwerkareal.

Lageplan © GTL, netzwerkarchitekten

© netzwerkarchitekten, luxfeld
© GTL, netzwerkarchitekten

Staatliche Berufsschule für Produktdesign | Selb

1. Preis | Designstudio Staatliche Berufsschule für Produktdesign

Selb

In Zusammenarbeit mit Atelier 30
Städtebaulicher Kontext und Freiraumbezüge

Der Neubau gliedert sich in vier Pavillons, welche im windmühlenartigen Verband um ein gemeinsames Zentrum mit einem grünen Innenhof angeordnet sind. Hin zum Hutschenreutherplatz erfolgt die Haupterschließung über einen Vorplatz in ein helles Foyer.

Für die Platzfläche ist ein heimisches Granitpflaster aus dem Fichtelgebirge angedacht. In welchem eine intarsienartig gefasste Grasfläche mit einem Birkenhain und Sitzbänken aus Granitblöcken präzise eingelassen ist. Darüber hinaus, dient die Platzfläche in Teilen auch als Freifläche für den Pausenbereich der künftigen Mensa und einigen Fahrradstellplätzen. Die überdachten Stellplätze befinden sich hinter der Durchfahrt zwischen Neubau und 2.BA.

Lageplan © GTL, Atelier 30

© Atelier 30

Durch die pavillonartige Anordnung der Studios und Werkstätten kommuniziert das Gebäude auf allen Seiten gleichmäßig mit den umgebenden Freiräumen. Zudem führt das Bauvolumen, durch die dargestellte Körnigkeit der einzelnen Baukörper, zu einem feinsinnig proportionierten Ensemble für den Ort.

Neben dem Haupteingang werden um das Gebäude herum weitere Nebeneingänge an sinnvollen Stellen für Schüler*innen / Studenten*innen geschaffen. Durch dieses flexible Erschließungssystem können zudem alle Studiobereiche über eine asphaltieren Weg angeliefert werden. Dieser erhält eine Schicht aus eingestreuten und eingewalzten Granitfeinsplitt/Quarzsandgemisch.

© Atelier 30
© Atelier 30

Eine zweite Straße führt direkt zu den Parkplätzen, sowie dem Müllplatz im östlichen Bereich des Wettbewerbsgrundstücks. Diese Funktionen werden hinter dem Gebäude vorgeschlagen, damit das neue Vis-a-Vis zum Hutschenreuterplatz und dem Ensemble Spiegelhaus-Regenbogenhaus-Pförtnerhaus eine entsprechende Adresse erhält. Neben dem vorgeschlagenem Birkenhain auf dem Vorplatz, wird auf den Grünflächen und dem restlichen Grundstück eine Mischbepflanzung aus einheimischen Laubbäumen vorgeschlagen.